Bericht aus Togo – Corona Sensibilisierungskampagne

– – – Alle Spenden zum Maskenprojekt werden hier gesammelt – – –

Hallo Leser,

Danke für euer Interesse an den Masken. Dank der absolut überwältigenden Spendenbereitschaft der letzten Wochen haben die Kollegen in Togo schon so Einiges in Gang setzen können.

Ein kleiner Bericht aus Togo:

Vor einigen Tagen wurde die Covid-19 Sensibilisierungs-Kampagne gestartet. 2.000€ sind bereits beim Projekt angekommen.
In dem Dorf Hoéme, in dem wir eine Frauengruppe betreuen, haben die Kollegen Masken verteilt und eine erste Schulung zum Thema Hygiene durchgeführt. In der Galerie seht Ihr Fotos von den von den Frauen verteilten Masken, dem neuen “Wasserhahn” zum Händewaschen, sowie einem großen Informationsplakat für die restlichen Dorfbewohner. Die Aktion wird sich schnell herumsprechen und dabei helfen Leben retten.
Mich beeindruckt bei den Fotos, dass vorbildlich auf einen Sicherheitsabstand geachtet wird. Gleichzeitig bedrückt es mich, da ich weiß, wie wichtig vor Ort die körperliche Nähe ist.

Der Spendenstand liegt übrigens bei 1.859€ hier + 335€ in Bar = 2.194€

Bis bald,
Lena

Danke und Update zum Maskenprojekt

– – – Alle Spenden zum Maskenprojekt werden hier gesammelt – – –

Kurz:
– Spendenstand ist 1.543,99€ 🥳👏
– Danke an engagierte Näher, Spender und Maskenträger

Lang:

Hallo Leser,

Der Aktuelle Spendenstand ist 1.543,99€! Jung und Alt spendete, aus allen Teilen von Deutschlands – und das Beste ist: Es scheint noch so weiter zu gehen in den nächsten Tagen und Wochen 🙂

Seit 10 Tagen setzten sich einige engagierte Personen aus Deutschland an die Nähmaschine und zaubern ehrenamtlich Masken. Das Ergebnis sind wunderschöne Masken, oft im “Togo Style”, und zufriedene Maskenträger, die sich um diese Masken derzeit reißen. In diesem Beitrag möchte ich mich herzlich bei ihnen bedanken:

– Das internationale Team der Nähwerkstatt MARGA aus Frauen und Männern aus Afghanistan, Deutschland, Irak und Syrien aus Rutesheim (Fotos hier)
– Maria aus Gütersloh (eine Freundin der Familie)
– Livi und Alisa, Freundinnen aus Stuttgart
Ours, Künstlerin
– Katrin, Anna, Lena, Nicole, Mareike, Verena und Ina aus der Nachbarschaft, die sich über eine Internetplattform bei mir gemeldet haben

Ich hatte in den letzten Tagen sehr schöne Begegnungen und es rührt mich, dass sich so viele um Togo sorgen und durch Maskennähen, Spenden und sonstigen Aktionen unterstützen!

Meine Vision ist, dass die bunten Masken aus afrikanischem Stoff von möglichst Vielen getragen werden und uns etwas Farbe in den Corona Alltag bringen. Hoffentlich übertragen die bunten Muster etwas Lebensfreude an diejenige unter uns, die sie gerade dringend brauchen. Sei es, dass sie gerade abgeschottet von ihrer Familie leben müssen oder ihren Arbeitsplatz verlieren.

Ich freue mich nach wie vor über jede(n), der/die
1) Nähen kann und Masken spendet (ich stelle gerne afrikanische Stoffe zur Verfügung)
2) eine Maske braucht und Geld spendet
3) einfach nur so Geld spendet
3) das Projekt an seine Freunde verbreitet

Grüße aus meinem letzten Kurzarbeits-Montag. Ab Morgen muss ich wieder 90% (meist von Zuhause) arbeiten – bestimmt bleibt mir aber auch noch Zeit für dieses wunderschöne Projekt.
Von den Frauen in Togo gibt es ganz bald wieder Fotos – das wurde mir versprochen.

Bis dahin, bleibt gesund,

Lena

Update zum Maskenprojekt

– – – Alle Spenden zum Maskenprojekt werden hier gesammelt – – –

Kurz:

– Spendenstand 845€ 🥳🥳🥳👏
– Masken können bei mir in Stuttgart abgeholt werden, bei Interesse in diesen Chat eintreten
– Projekt jetzt auch in Rutesheim und Gütersloh – Ihr habt auch die Möglichkeit Masken zu bekommen
– Spender aus ganz Deutschland haben sich schon finanziell beteiligt 🙏

Lang:

Liebe Maskenträger,

Ich hatte ein sehr erlebnisreiches Wochenende hinter mir. Hier die
Highlights:

Die bisher gespendeten Masken (Danke an Katrin aus der Nachbarschaft!) gingen weg wie warme Semmel und ich habe wunderbare Fotos zufriedener Maskenträger gesehen. Danke, dass ihr so unkompliziert und vor allem alle gut getaktet hintereinander vorbeigekommen seid. So entstand glücklicherweise keine unfreiwillige Maskenparty vor meiner Haustür. In der Tat hatten die letzten Tage mit der Maskenausgabe vor meiner Haustür einen südländischen Flair – fast wie in Togo vor Corona!

Der Spendenstand ist jetzt schon mit unglaublichen 845€ höher als erwartet und die Kollegen, Frauengruppen und Schneider aus Togo sind sehr glücklich. Sie können mit dem Extra Spendengeld schon jetzt einige Dörfer sensibilisieren. Dodzi, der Verantwortliche vor Ort und die Frauengruppen haben sich folgende Aktivitäten mit Hilfe eurer Spenden vorgenommen:
– Wasserspender für’s Händewaschen kaufen bzw. konstruieren und Dörfern zur Verfügung stellen
– Schulungen zur Sensibilisierung und Aktionen im Dorf wo die Teilnehmer am Ende zum Dank eine Maske geschenkt bekommen. Ziel ist die Sensibilisierung von über 500 Bewohnern in 10 Dörfern.

Heute kam eine besonders große “Lieferung” von 25 Masken von der Künstlerin Ours. Sie freut sich sehr, wenn Ihr sie auf Instagram weiterverfolgt. Die in Neuffingen lebende Amerikanerin engagiert sich in diesen Zeiten aufopfernd, insbesondere auch indem sie Andere mit ihren Vorlagen zum Nähen motiviert. Bei Interesse melden – Ours hat ebenfalls welche für nicht Englisch- und Deutschsprachige Mitbürger gemacht.

Auch meine Freundin Livi war fleißig und hat aus ihrem afrikanischen Stoff, den ich ihr mal mitgebracht habe wunderschöne Masken genäht.

Inzwischen engagiert sich auch Susanne und der Freundeskreis Flüchtlinge des Nachbarortes Rutesheim. Freiwillige Spenden bei ihrer Maskenausgabe gehen direkt das neu entstandene Projekt in Togo. Eine tolle Initiative, danke an das internationales Nähteam aus Frauen und Männern aus Afghanistan, Deutschland, Irak und Syrien!

In Gütersloh werden noch Näher*innen gesucht. Es gibt schon einige Interessenten und meine Mama hat schöne Togo Stoffe für euch! Einfach melden.

Ebenfalls erzählen einige engagierte Nachbarn, die von einer durch Corona neu belebten Internetplattform miteinander vernetzt sind, bisher von ihnen Beschenkten Maskenträger*innen von dem Projekt.
Tolle Idee – so wird das Näh-Engagement unserer Mitbürger NOCH mehr geschätzt. Ihre Maske ist nicht nur ein Geschenk an denjenigen, der die Maske bekommt sondern auch für so so einige Togolesen.

Ihr seid absolut klasse!

Lena

Mundschutzmasken für Togo

Hallo Liebe Leser,

ich hoffe Ihr und eure Liebsten seid gesund und euch fällt die Decke zu diesen Zeiten nicht auf den Kopf.

Da mich mittlerweile schon so Einige gefragt haben, wie die „Corona-Situation“ in Togo ist, hier ein kleiner Bericht:

Es gibt dort in mehreren Regionen vereinzelt Fälle. Viele Togolesen haben Angst. Einige Ausgangssperren werden von der Polizei brutal kontrolliert. Die größeren Städte sind abgeriegelt, wozu es zu Versorgungsengpässen kommen kann. Ein Kollege schreibt „Les gens ont faim. Ils vont manger quoi en restant confiner?“ Die Menschen in Togo sind zwar angehalten zu Hause zu bleiben, allerdings ist dies schwer einzuhalten, wenn eine Familie von der Hand in den Mund lebt.

Nach intensivem Kontakt mit Freunden und Kollegen Vor Ort hatte ich somit folgende Idee:

Es gibt gerade in Deutschland so Einige versteckte Talente die mit ihren Nähmaschinen dringend gebrauchte Mundschutzmasken zaubern (Respekt dafür!).
Genau euch möchte ich dafür gewinnen, zu helfen auch in Togo etwas zu bewirken.
Das Konzept ist:

Ehrenamtliche Helfer nähen Mundschutze in Deutschland (ggf. mit afrikanischen Stoffen, bei Bedarf einfach bei mir melden).
Käufer können einen Mundschutz gegen einen freiwilligen Spendenbetrag erwerben. Mit dem Geld werden in Togo lokal Mundschutze genäht und denjenigen, die es am dringendsten brauchen geschenkt. Ein Mundschutz (s. Foto) kostet dort je nach Qualität und Wiederverwendbarkeit lediglich 50 Cent bis 5€.
Somit wird in Togo die Landbevölkerung für das Thema Hygieneschutzmaßnahmen sensibilisiert und der Corona Virus breitet sich dort nicht weiter aus.
Insbesondere bekommen die Änderungsschneidereien dringend benötigte Aufträge. Aufgrund der Ausgangssperren haben viele Kleinunternehmer mittlerweile Schwierigkeiten den Lebensunterhalt ihrer Familien zu verdienen.

Ich freue mich über jeden, der
1) Nähen kann und ein paar Masken spendet
2) Masken gegen eine freiwillige Spende möchte und damit vor Ort die Verbreitung lokal genähter Masken unterstützt

Die Spenden werden hier eingesammelt, da wir separat von dem Landwirtschaftlichen Aktivitäten Buch führen.

Bleibt Gesund!

Lena

PS: Auf facebook wird das Projekt mit vielen Fotos live verfolgt. Natürlich werde ich demnächst auch hier darüber berichten.

Jubiläumsjahr, Solarlampen und Datenschutzrichtlinien

Liebe Togo Freunde,

In Togo läuft das Projekt nach wie vor gut weiter. Gerade haben die Frauen etwas Pause von der anstrengenden Feldarbeit. Der Hauptmitarbeiter Dodzi klärt mich regelmäßig über den Stand der Frauengruppen auf.

Wir haben dieses Jahr so Einiges an Schulungen geplant – vor allem ist 2020 Jubiläumsjahr! Schon 10 Jahre arbeiten wir mit den Frauengruppen erfolgreich zusammen und sie haben schon viel an mein Projekt zurückgegeben. Sie helfen bei der Sensibilisierung der Dorfbevölkerung für Umweltthemen. Das heißt ihren Regenwald nicht weiter abzuholzen, energieeffiziente Technologien wie Solarlampen und holzsparende effizientere Kochstellen zu benutzen, und und und. Dafür kämpft JVE seit Jahren! 

Für all diejenigen, die im letzten Jahr über das Misereor-Konto gespendet haben und zukünftig spenden werden, habe ich „administrative“ Neuigkeiten.

Die Datenschutzrichtlinien haben sich verschärft und das hat Auswirkungen über die Transparenz eurer Spenden. Ich würde mich nämlich ganz herzlich bei euch bedanken, wenn ihr größere Summen an das Misereor-Kontoüberweisung. Allerdings darf mit Misereor nicht mehr mitteilen, wer gespendet hat. Ich habe lediglich Infos über den Zeitpunkt, die Menge bzw. den aktuellen Kontostand und die Anzahl an Spender. 
Das ist etwas schade für mich, allerdings ist es nach wie vor eine super Sache, dass Misereor ohne Gebühr eure Spenden gegen Spendenbestätigung nach Togo überweist. Somit ist es möglich, dass wirklich 100% direkt an die Mitarbeiter und in das Projekt fließen und kein Cent an Verwaltung etc. verloren geht. Wer kann das schon bei einem Entwicklungshilfeprojekt in einem Land wie Togo behaupten. 

Bitte meldet euch bei mir, wenn ihr einer der großzügigen Weihnachtsspender seid. 🙂

Ich wünsche euch weiterhin gemütliche Wintermonate und wer mal nach Togo mag kann sich gern bei mir melden.
Liebe Grüße aus dem gerade schön sonnigen Stuttgart,

Lena

Was 2019 mit Euren Spenden passiert ist

Liebe Leser,

Nach meinem Beitrag über Tansania bekommt ihr heute eine Menge über die Frauen in Togo zu lesen. Ich habe diese Woche einen Artikel für das Daimler Intranet verfasst, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Er berichtet, was in diesem Jahr alles vor Ort passiert ist:

Liebe Kollegen,

Im November letzten Jahres ging ein Artikel über mein Entwicklungshilfeprojekt in dem westafrikanischen Land Togo im Intranet online. Seitdem hat sich vor Ort Einiges getan.

Die Mitarbeiter meines Projektes haben in mehr als zehn Dörfern etwa 200 Frauen bei deren Aktivitäten betreut. Die Frauen lernten, wie sie ihre Felder auf nachhaltige Art und Weise bestellen können und unter anderem günstige Biopestizide verwenden können, um Missernten zu vermeiden.

Außerdem gibt es nun in zehn Frauengruppen ein Finanzsystem, das es den Frauen ermöglicht, sich gegenseitig bei Schicksalsschlägen auszuhelfen und eine gemeinsame Feldarbeit zu finanzieren. Einzelne Frauen haben hierdurch auch die Möglichkeit sich für den Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten, wie Maniok, Mais, Ananas u.v.m. kurzfristig Geld zu leihen. Das ist in dieser Region sehr wichtig, da den Frauen noch nicht genügend Mittel für Mikrokredite zu Verfügung stehen.

Da nicht alle Dörfer in der Region Kpélé in Togo mit Elektrizität versorgt sind, wurden die Frauen ebenfalls darin geschult, Solarlampen an die Dorfbewohner zu vertreiben. Solarlampen ermöglichen den Kindern in dem Gebiet am Äquator ihre Hausaufgaben auch noch nach Sonnenuntergang um sechs Uhr abends zu machen. Die Nichtregierungsorganisation JVE (Jeunes Volontaires pour l’Environnement), die die Mitarbeiter und das Büro für mein Projekt stellt, hat die Solarlampen speziell auf die Bedürfnisse der Menschen in ländlichen Gebieten entwickelt. Solarlampen waren 2010 der Grund, warum ich als Wirtschaftsingenieurin mit Vertiefung in erneuerbaren Energien ein Entwicklungshilfepraktikum bei JVE gemacht habe.

Allerdings waren damals die Solarlampen technologisch noch nicht weit und wurden aufwendig hergestellt. Die meisten Dorfbewohner konnten sie sich somit nicht leisten. Mittlerweile hat sich hier viel getan und ich bin froh, dass die Frauen bei der Verbreitung dieser sinnvollen Technologie auf dem Land helfen. Sie geben somit etwas an das Projekt zurück und helfen bei der Weiterentwicklung der gesamten lokalen Bevölkerung.

Ebenfalls unterstützen die Frauen nach wie vor bei der Sensibilisierung für Umweltthemen. Vor Ort ist die Abholzung des Regenwaldes durch einzelne Dorfbewohner ein großes Problem, da dies den Kleinbauern die Lebensgrundlage nimmt. Auch zerstören Pestizide oder genmanipuliertes Saatgut, das zwar kurzfristig die Ernte erhöht, langfristig den Boden und die Natur. Wer es noch nicht gesehen hat: Dieser Beitrag von der Deutschen Welle erklärt die Situation treffend. In 0:40-0:52 sind die Mitglieder der Frauengruppen (im grünen T-Shirt) zu sehen. Ich selbst bin am Ende (3:45-4:00) im Hintergrund (rechts) zu sehen.

Heute ist übrigens Jahrestag das ersten Benefizkonzertes meines wunderbaren Chores in Stuttgart.

Ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende,

Lena

Exkurs – Frauengruppen in Tansania

Liebe Togo-Unterstützer,

Dieses Jahr habe ich mal ein Land auf der anderen Hälfte von Afrika besuchen wollen. So wählte ich Tansania in Ost-Afrika aus, weil einige Freunde von der tollen Natur- und Tierwelt geschwärmt haben.

Vor unserem Safari- und Strandurlaub durften allerdings ein paar Frauengruppenbesuche nicht fehlen. Meine Kollegen in Togo gaben mir die Nummer von Dora, die mein Freund und ich als wunderbare Gastgeberin und vor Allem engagierte Unterstützerin für Frauengruppen kennen lernen durften. Als Mitarbeiterin der Partnerorganisation TaTeDO hat sie vor ein paar Jahren – genau wie ich vor fast 10 Jahren einige Monate in Togo für JVE gearbeitet. Heute wohnt sie in der Kleinstadt Moshi am Fuße des Kilimandscharo und setzt sich unermüdlich für Frauengruppen ein.

Wir besuchten zunächst in der Hauptstadt Dar es Salaam das Büro und die Werkstatt von TaTEDO. Die Nichtregierungsorganisation vertreibt – ganz ähnlich wie bei JVE in Togo – unterschiedlichste Technologien für die Dorfbevölkerung mit dem Ziel die natürlichen Ressourcen zu schonen und den (Regen)wald zu retten. Zu den Technologien gehören z.B. effiziente Kohle einsparende Kochstellen und Öfen oder Solardryer.

Ganz ähnlich wie in meinem Projekt werden die Frauengruppen in landwirtschaftlichen Aktivitäten geschult. Es war toll zu sehen, dass das Konzept Frauengruppe auch dort großen Erfolg hat. Einige waren unternehmerisch im größeren Stil tätig. Zwei Gruppen haben zum Beispiel mehrmals die Woche Kuchen gebacken und in der Kirchengemeinde gewinnbringend verkauft. Andere Frauen haben Porridge aus getrocknetem Gemüse hergestellt und in lokalen Supermärkten vertrieben. Eine Andere in der Hauptstadt wurde von der weltweiten Bewegung Slow Food gefördert und haben ein Garten in einer Schule gepflegt. Hier wurden Schüler für lokale, biologische Produkte sensibilisiert und geschult.

Alles Neue Ideen für das Togo Projekt, die ich erstmal mit den Projektkollegen vor Ort diskutieren muss 🙂

Ich könnte noch lange weiter schreiben und von den Begegnungen und Aktivitäten vor Ort schwärmen, verweise allerdings auf die vielen Fotos 😉
Ich danke euch herzlichst für Euer Interesse und Durchhaltevermögen beim Lesen und wünsche euch eine schöne Adventszeit.

 

Eure Lena

Geburtstagsspenden

Liebe Freunde,

ich möchte mich hiermit herzlichst für alle Spenden zu meinem Geburtstag bedanken!
Insbesondere bei Tobias Diekhans (!!), Cintia Santiago (!!), Philipp Arlt, Freya Schmitz und allen Gästen meiner Geburtstagsparty (s.Foto)! Es sind in Summe über 700€ zustande gekommen!! Unglaublich!

Während wir in Stuttgart und am Bodensee meinen Geburtstag gefeiert haben (und die Togolesen dieses Jahr keine Party von mir bekommen haben), haben die unterstützen Frauen fleißig an dem alljährigen Festival (Semaine de la Biodiversité, engl. ABC Festival – Festival Agro Bio Cultures) teilgenommen. Dort haben sie Bäume gepflanzt, Umweltaktivisten aus jeglichen afrikanischen Ländern empfangen und sich in Workshops über eine nachhaltige Landwirtschaft ausgetauscht.

Dodzi, der Projetverantwortliche vor Ort hat mir immer wieder davon berichtet und jede Menge Fotos geschickt. Ich bin mittlerweile schon etwas stolz darauf, wie sich die Frauen in der lokalen Bevölkerung engagieren und ihr Wissen weitergeben, was sie von meinem Projekt bekommen haben. Dieses Mal haben sie dafür auch eine besondere Anerkennung bekommen. Auf der facebook Seite von JVE findet ihr Fotos vom ABC Festival.

In tiefster Dankbarkeit über eure Unterstützung,
Lena

Frauen heißen Baby willkommen

Spende zur Geburt

Meine tollen Kollegen (Danke insbesondere an Kaj Langheck und Florian Schott!) haben zur Geburt von Uwe’s Sohn Vitus Josef Schirmer eine ganz tolle Idee gehabt: Anstelle von Spielzeug, mit denen so viele Babys in der westlichen Welt überhäuft werden haben Sie 245€ an die Frauen in Togo gespendet.

Zum Dank gab’s einen gelben Strampler mit Grüßen von den Frauen (Woezo heißt „Willkommen“) – rechts im Foto zu sehen.

Ich möchte mich hiermit herzlichst bei Familie Schirmer für ihre Spende und auch sonstige Unterstützung z.B. beim letzten Benefizkonzert bedanken! Ihr seit klasse!

Eure Lena

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Afrikanische Tanzstimmung daheim in Deutschland

Danke für die schöne Stimmung beim Afrikanischen Abend letzten Samstag in Böblingen. Das togolesische Essen war lecker, die vielseitigen Sänger haben uns gut unterhalten und v.a. hat es mich gefreut Gäste aus Togo, Nigeria, Kenia und anderen afrikanischen Ländern begrüßen zu dürfen.

Mein Highlight war das gemeinsame Tanzen zu togolesischen Djimbe Klängen (Trommeln). So konnten die Gäste den afrikanischen „Spirit“ und die Lebensfreude, die Viele beim Tanzen ausstrahlen einmal hautnah miterleben.

Bis zum nächsten Event!

Lena